Mein Weg zu mehr Achtsamkeit

Als ich mich 2013 mit der Familienfotografie selbständig gemacht habe, waren meine Kinder noch klein. Es gab so unglaublich viel zu tun, neben den Kindern alles für die Selbständigkeit vorbereiten von Drucksorten über Abläufe entwickeln von Shootings, eine Website musste her und natürlich Kunden gefunden werden. Auch ein Workflow in der Bearbeitung braucht Zeit, am Anfang verliert man sehr viel, wegen Trial and Error. Meine erste Website war ganz simpel, nur mit einer Familie, die ersten Verpackungen für die Fotos habe ich selber gebastelt und auch die CDs selber bedruckt. Ich hatte ständig den Eindruck einen Spagat zu machen zwischen Job und Familie und nicht richtig weiter zu kommen und auch nicht professionell zu sein.

Nach ca. 2 Jahren lief es dann richtig gut, ich hatte einige Stammkunden, das Weihnachtsgeschäft boomte. Ich schaffte es nicht mehr abzuschalten, arbeitete 7 Tage die Woche. Fing an Bücher zum Thema Resilienz zu lesen, nichts half.

Und dann kam ich zum Yoga, Ashtanga. Es war ein Aha Erlebnis. Ich ging körperlich bis an meine Grenzen, atmete ganz achtsam und nach 1,5 Stunden fühlte ich mich wie nach einem Wellness Urlaub. Es ist die Achtsamkeit beim Yoga. Man konzentriert sich 100% auf sich, seinen Körper und seine Atmung. Ich fing an mich für den Buddhismus zu interessieren, belegte einen Kurs in MBSR (Mindfullness Based Stress Reduction), ein Ansatz aus den 70er Jahren für mehr Achtsamkeit, der über 8 Wochen geht. Seitdem mache ich auch im Haushalt alles langsamer, aber achtsam.

Ich bin entspannter, nicht mehr so leicht aus der Ruhe zu bringen und höre auf meinen Körper und mich. Die Achtsamkeit ist der Grund, warum ich mit der Familienfotografie aufgehört habe, sie hat mir nicht mehr gut getan, ich habe mich nach Shootings leer und k.o. gefühlt. Coachings beflügeln mich wenn ich unterstützen kann und geben mir Energie!

 

So schaffst du es auch

Vermeide Multi Tasking, eins nach dem anderen, meine Kinder können es schon nicht mehr hören… Sei achtsam bei dem was du machst!

Wenn du gerade deine Selbständigkeit aufbaust, habe Geduld! „Rome wasn’t build in a day“. Auch 1000 Minischritte führen zum Ziel. Mache Pausen und erfreue dich an dem, was du schon geschafft hast.

Versuche zu meditieren. Es gibt viele Apps falls du Anleitungen bevorzugst. Ich mag am liebsten „einfach“ nur auf meinen Atem hören und mich entspannen. Gedanken kommen, ja! Nehme sie war, aber bewerte sie nicht und lass sie weiterziehen. Ich lese dir zu Beginn eines Coachings gern eine Meditation vor.

Mache Sport, um den Geist frei zu bekommen. Für mich passt super die Kombination aus Laufen und Yoga. Und sag jetzt nicht, Laufen ist nicht so deins. Es war lange nicht meins, erst 2019 habe ich angefangen mit dem Ziel im Herbst einen Halbmarathon zu laufen, ich habe es geschafft! Die ersten Monate waren eine Qual, aber es hat sich gelohnt, ich marschiere wieder flott den Schafberg hoch.

Beim essen konzentrier dich darauf was du isst, schlinge es nicht hinunter. Wie riecht es, wie fühlt es sich im Mund an, wie schmeckt es? Geniesse es und sei dankbar.

Nimm dir Zeit für dich, ziehe dich von allen und allem zurück. Ich finde die Flow hervorragend dafür oder Romane, in denen ich in eine andere Welt abtauchen kann.

Verliere insbesondere in stressigen Situationen deinen Atem nicht, halte nicht versehentlich die Luft an – das tut deinem Körper nicht gut. Bleib bei dir und deinem Atem.

Beim Abwaschen oder Aufräumen sei nicht genervt, sondern erfreue dich an deinen schönen Sachen, gehe gut und achtsam mit ihnen um, du hast sicher ein wunderbares Zuhause.

Nehme deine Kinder, deine Familie, deine Freunde war, sei empathisch und versetze dich in sie rein. Wenn sie dich verärgern, frage dich warum. Wie geht es ihnen? Was kannst du ihnen gutes tun? Mein Sohn ist gerade in der Pubertät, nicht einfach, aber ich verstehe ihn! Höre aktiv zu und überlege dir nicht direkt, was du als nächstes zum Thema beisteuern kannst.

Überleg dir, ob ein MBSR Training zu dir passt oder sogar ein paar Tage oder länger Vipassana? Ich war in Scheibbs bei Hannes Huber.

 

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