Dein Denken, dein Mindset

„Die Realität ist immer freundlicher als dein Denken“ – Byron Katie

Ich lese gerade das Buch „Lieben was ist“ von Byron Katie. Es hilft jene Gedanken zu identifizieren und zu hinterfragen, die dir Leid verursachen. Es ist ein Weg, der zum inneren Frieden und zum Frieden mit der Welt führt. Katie erklärt, dass die linke Gehirnhälfte sehr schnell Zusammenfassungen und Schlussfolgerungen hervorbringt, die oft nicht der Realität entsprechen, uns aber Leid zufügen. Sie beschreibt die Situation wie sie vor einer Toilette wartet, eine Dame herauskommt (die aber keine Dame ist, wie sie schnell realisiert) und sie völlig entsetzt feststellt, dass die ganze Klobrille nass ist. Sie überlegt, ob sie die Dame zurechtweisen soll, während sie die nassen Tropfen beseitigt. Als sie selber fertig ist und spült, spritzt das Wasser im hohen Bogen hinaus und der Sitz ist erneut nass. Sie muss lachen.

So etwas passiert uns ständig, ich bin mir sicher, du hast auch direkt Bilder vor Augen.

 

Stressfaktoren

Bis vor ein paar Tagen stresste es mich sehr, dass die Covid Impfung nicht vorwärts ging. Mein Mann gehört zur Risiko Gruppe und ein Termin für eine Impfung war lange nicht in Sicht (gestern konnte er sich nun endlich anmelden 🥳). Und dann hört man, dass andere sich unter Angabe falscher Behauptungen, mittels Vitamin B oder sonstiger Tricks „vordrängeln“, nur ihren Vorteil vor Augen haben.

 

Wie geht man damit um?

Was muss man also mit Situation oder Beziehungen tun, die einen stressen? Byron Katie rät, das Problem schriftlich zu durchleuchten und dann auch schriftlich folgende 4 Antworten durchzugehen. Warum schriftlich? Weil uns sonst in schnellen Gedankengängen die linke Hirnhälfte wieder austrickst.

  1. Ist das wahr? (Ja oder nein, bei nein weiter mit Frage 3.)
  2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  3. Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?
  4. Wer oder was wärst du ohne den Gedanken?

Anschließend soll man sein Problem umkehren, die Formulierung ins Gegenteil umwandeln.

Dies kann man machen mit Problemen, die man mit anderen Menschen hat und die einem Schmerz zufügen, aber auch mit Situationen.

Ich habe meine Wut gegen den Impfplan in Österreich durchleuchtet.

 

Ich verändere meine persönliche Wahrnehmung auf die Dinge 

Es ist ungerecht, ich verstehe die Reihenfolge nicht. Es gibt zu viele Lobbys, viele versuchen sich einen Vorteil zu ergaunern und drängeln sich vor.

  1. Ist es wahr?
    Ja, das ist in meinen Augen wahr.
  2. Ist es wirklich wahr?
    Puh, vielleicht hat es auch etwas Gutes, dass Lehrer so früh geimpft werden. Auch wenn sie oft jung und gesund sind, Abstand halten können, lüften und sowieso ständig im Homeschooling sind. Für mich am Ärmsten sind die Kinder und die alten Menschen. Die Kinder sollten das Leben als leicht empfinden und genießen können, einfach Leben, keine Sorgen und große Einschränkungen haben. Was aber würde passieren, falls viele Lehrer, warum auch immer, ausfallen würden? Das ganze Schulsystem würde zusammenbrechen.
    Dann werden wichtige Berufsgruppen geimpft, die wirklich an vorderer Front stehen und nicht den Luxus von Home Office haben, wie wir. Die sich nicht verkriechen und schützen können. Wenn ich den Impfplan anschaue, hat er seine Berechtigung.
    Zu den Vordränglern, ja, ich kenne einige. Aber ich kenne noch viel mehr, die sich korrekt verhalten. Das ist wieder nur bei mir im Gehirn, welches die ungerechtfertigt geimpften aufbauscht und mich nur noch diese sehen lässt. Und so etwas kann niemals vermieden werden, es gibt keine absolute Gerechtigkeit. Solange diese Personen damit schlafen können, es ist in ihrer Verantwortung.
  3. Ich ärger mich, wenn ich diese Gedanken habe. Es macht mich wütend und hilflos und meine Gedanken kreisen ständig um dieses Thema. Ich versuche einen Ausweg zu finden, es kostet mich Energie.
  4. Befreit, entspannt, den Augenblick genießend und das Beste aus der Situation machen. Und dankbar, dass wir gesund sind, Homeoffice überhaupt machen können.

So simpel es sich anhört, der Punkt 4 hat mir dann tatsächlich Frieden gebracht. Ich habe mich arrangiert und meinen Ursprungsgedanken umkehren können:

„Alles ist wie es sein soll, wir kommen auch noch dran, ich genieße den Moment“.

Natürlich ist es schwer. Jedes Mal wenn mir wieder jemand unter der Hand erzählt, wer geschummelt hat, dann knabbere ich eine Weile daran, aber schaffe es, mich wieder zu besinnen.

Du kannst andere Menschen und manche Situationen nicht ändern, aber du kannst ändern, wie du über sie denkst!

Marianne Schnitzler Websitefotos

Hey, ich bin Marianne

Expertin und Coach für Positionierung

Ich beschäftige mich seit ca. 25 Jahren mit Marketing. Ich habe 4x bei Null angefangen – immer erfolgreich und mit Freude.

Warum immer wieder neu? Weil mir meine Weiterentwicklung wichtig ist, ich die Herausforderung suche, es mir Freude bereiten muss und der Sinn dahinter nicht fehlen darf. Und da ich sehr bei mir bin, spüre ich es, wenn es eine Veränderung braucht. Kommt dir das bekannt vor?

Ich helfe passionierten Frauen bei ihrer Neuorientierung in ein sinnvolles Business – ohne große Umwege.

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